Philipp Schwarz (DC42)

„Zum ersten Mal fühle ich mich komplett sicher, wenn ich vor Leuten auftrete.“

Philipp Schwarz ist Business Development und Partnership Manager bei DC42. In seiner Rolle geht es täglich darum, Menschen zu überzeugen, Partnerschaften aufzubauen und Inhalte so zu präsentieren, dass sie hängen bleiben. Im Interview erzählt er, warum ihn The Business Stage sofort angesprochen hat, weshalb ihn klassische Workshop-Formate bisher nicht weitergebracht haben und was sich durch das Training konkret verändert hat.

DC42

Act2Biz: Du bist Business Developer. Was machst du bei DC42 konkret?

Philipp Schwarz: Ich bin im Business Development und als Partnership Manager tätig. Ich kümmere mich um unsere Partner in verschiedenen Bereichen, häufig im Marketing, zunehmend auch rund um KI.

DC42 ist eine Medienagentur. Wir bieten Leistungen von Website Projekten bis zu Kampagnen, mit einem starken Fokus auf digitale Lösungen. Themen wie Amazon DSP spielen bei uns eine große Rolle, ebenso CTV, das aktuell stark an Bedeutung gewinnt.

A2B: Was war dein Antrieb, bei The Business Stage mitzumachen?

Schwarz: Ich war lange Zeit unsicher, wenn ich vor Leuten sprechen musste. Gerade in meiner Rolle ist ein sicherer Auftritt wichtig, weil Präsentationen, Gespräche und Pitches zum Alltag gehören.

Ich hatte davor schon mehrere Workshops gemacht und jedes Mal das Gefühl: nett, aber es bringt mir nicht das, was ich wirklich brauche. Als ich von The Business Stage gehört habe, hat mich das Format sofort angesprochen, weil es praxisnah ist und man sehr schnell ins Tun kommt. Ich habe gemerkt, ich muss da etwas ändern, wenn ich in meinem Job weiterkommen will.

Heute kann ich sagen: Es war die beste Entscheidung. Zum ersten Mal fühle ich mich komplett sicher, wenn ich vor Leuten auftrete. Diese Unsicherheit, die Nervosität und die Angst, den Faden zu verlieren oder mich zu blamieren, sind deutlich zurückgegangen. Ich weiß jetzt, wie ich mit Situationen umgehe und wie ich auftrete. Das ist ein komplett anderes Gefühl.

A2B: Was war im Training anders als in anderen Workshops?

Schwarz: Der größte Unterschied war: Es war kein Theorie Workshop. Man sitzt nicht nur da, hört zu und geht dann raus, ohne zu wissen, wie man es in der Praxis umsetzt. Wir waren sofort in Übungen, haben gearbeitet und direkt Feedback bekommen.

Dieses Feedback war nicht allgemein, sondern konkret: Das war gut, das war nicht gut, mach das anders, probier das, mach es nochmal. Dieses “mach es nochmal” war für mich entscheidend. Ich glaube, man lernt nicht durchs Zuhören, man lernt durchs Wiederholen. Genau das war im Training konsequent eingebaut: Situation machen, Feedback bekommen, erneut machen, sofort spüren, dass es besser wird.

Dazu kam die Arbeit mit Körper und Stimme. Zu merken: Wie stehe ich da. Wie wirke ich. Wie klingt meine Stimme. Wie schnell rede ich. Wie atme ich. Diese Dinge wurden so praktisch trainiert, wie ich es in anderen Formaten nie erlebt habe. Dort ging es oft um Mindset oder “positiv denken”. Das hilft dir nicht, wenn du in dem Moment vor Leuten stehst. Hier ging es um Handwerk.

A2B: Was hat dich am meisten überrascht?

Schwarz: Wie schnell sich etwas ändern kann, wenn man an den richtigen Punkten arbeitet. Ich hatte das Gefühl, ich habe jahrelang an den falschen Dingen gearbeitet. Ich habe versucht, mich über Vorbereitung abzusichern, Texte auswendig zu lernen oder Strukturen zu perfektionieren.

Im Rückblick war das Problem nicht die Struktur. Das Problem war, wie ich auftrete und wie ich in der Situation bleibe. Genau das haben wir trainiert.

Mich hat auch überrascht, wie sehr Sicherheit mit Selbstbewusstsein zu tun hat, aber nicht im Sinn von “du musst an dich glauben”, sondern im Sinn von: du musst wissen, was du tust. Wenn du weißt, was du tust, kommt das Selbstbewusstsein automatisch. Das war für mich der Gamechanger.

A2B: Wenn du einem Kollegen erklären müsstest, warum er das machen soll, was würdest du sagen?

Schwarz: Wenn du regelmäßig vor Leuten sprichst oder präsentieren musst und merkst, dass du unsicher bist, ist das eines der effektivsten Trainings, die du machen kannst. Weil du dort wirklich lernst, wie du auftrittst. Nicht theoretisch, sondern praktisch.

Du bekommst Feedback, das dir hilft, und du merkst schnell eine Veränderung. Das ist für mich der Unterschied zu allen anderen Workshops, die ich gemacht habe. Früher bin ich oft rausgegangen und hatte das Gefühl: eigentlich bin ich gleich wie vorher. Hier war es anders. Ich bin rausgegangen und war auf der Bühne ein anderer Mensch.

A2B: Danke dir für das Gespräch.

Schwarz: Ich danke auch. Für das Training und für das Gespräch.

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