The Business Stage: Was passiert dort konkret?

Bei The Business Stage dreht sich alles um die eigene Authentizität. Dabei geht es ausschließlich um Situationen, bei denen man vor anderen auftreten muss. Das können Präsentationen, Reden oder auch Meetings sein.

Zitat Kunde: “Mir wurde zum ersten Mal bewusst, dass eine Präsentation nicht nur eine Aneinanderreihung von Fakten ist.”

Genau darum geht es. Um Botschaften, die vermittelt werden und auch bei anderen ankommen sollen.

Der Workshop findet in Kleingruppen von bis zu sechs Teilnehmer:innen statt. Das garantiert uns, dass wirklich jede/r für sich persönlich etwas mitnimmt und es keine Grüppchenbildung untereinander gibt. Sechs Personen sind die ideale Größe.

Ergebnisse auf einen Blick:

  • Sie steigern Ihre Präsenz, ohne lauter zu werden.
    Indikator: weniger Füllwörter, ruhigere Körpersprache, klarer Blickkontakt.
  • Sie strukturieren Botschaften dramaturgisch.
    Indikator: klarer Einstieg, eine Kernbotschaft, prägnante Story.
  • Sie reagieren souverän auf Störungen.
    Indikator: stabile Stimme, kontrollierte Pausen, situatives Reframing.

Worum es geht und worum es nicht geht

Kein Schauspiel, kein Perfektionismus und kein Präsentationstraining. Wir trainieren Bühnen-Persönlichkeiten unter Druck. Das Ziel ist ein authentisches, glaubwürdiges Auftreten, das auch bei Unvorhergesehenem stabil bleibt.

Für wen das Format sinnvoll ist

  • Für Führung: Ansagen ohne Härte, Empathie ohne Weichzeichner.
  • Für Vertrieb: Vertrauensaufbau ohne sich selbst oder die Kund:innen zu verbiegen.
  • Für Beratung: Komplexes in wenigen Schritten am Punkt erzählen.

Was benötigt wird

Wir brauchen Mut, Offenheit und den Willen, sich selbst zu hinterfragen. Weiterbildung entsteht dort, wo man aus seiner eigenen Komfortzone heraus muss. Reibung ist willkommen, weil sie Entwicklung auslöst.

Und wir brauchen eine Präsentation oder eine Rede, die man vor anderen halten muss. Am besten kommen die Teilnehmer:innen mit einer konkreten Deadline. Also einer Keynote, die sie halten sollen, einer Präsentation, die sie vor Kunden, Vorgesetzten oder Mitarbeitenden halten müssen.

Die Teilnehmer:innen müssen sich auf The Business Stage nicht besonders vorbereiten. Einfach so, wie sie es sonst auch machen würden. Was auf keinen Fall gebraucht wird, ist schauspielerische Erfahrung oder schauspielerisches Talent.

Die Blackbox

Die Blackbox ist der Raum im Konservatorium für Schauspiel, in dem die Bühnensituation simuliert wird. Inklusive Licht, bei dem so manche erst merken, was es bedeutet, im Rampenlicht zu stehen. 

Vorbereitung, Workshop-Tag, Nachbetreuung

Vorbereitung

Damit wir wissen, wer zu uns kommt, gibt es vorab eine Online-Befragung. Dort werden Fragen nach der Position oder der Rolle im Unternehmen gestellt. 

Aber auch Fragen wie:

  • Wie wohl fühlen Sie sich aktuell, wenn Sie vor einer Gruppe sprechen oder präsentieren?
  • Für wen sprechen Sie in der Regel? Wer sind die Empfänger Ihrer Botschaft?
  • Worin möchten Sie sich am meisten verbessern?
  • Was liegt Ihnen am meisten am Herzen?
  • Wobei sollen Sie unsere Schauspieler und Regisseure am meisten unterstützen?

Anhand der Antworten können wir schon einschätzen, woran wir arbeiten müssen, um das bestmögliche Ziel zu erreichen.

Workshop-Tag

Vormittag

Beim eigentlichen Workshop-Tag, der in der Regel von 9:00 bis 17:00 Uhr stattfindet, geht es nach einem kurzen Kennenlernen, wo wir alle Teilnehmer:innen untereinander vorstellen, zu einem kurzen Gespräch über den Ablauf und was man so loswerden möchte. Diese ersten Minuten dienen dazu, anzukommen und sich wohlzufühlen. Begrüßung und Kennenlernen werden von Marcus Josef Weiss und mir geführt. Wobei wir uns auch vorstellen und unseren Werdegang skizzieren.

Danach startet Marcus mit den Schauspielübungen, die den ganzen Vormittag dauern. Bei den Schauspielübungen geht es um Atemtechniken, Spannungsübungen und viel Gefühl rund um Bühnenpräsenz.

Ziel des Vormittags: Atem steuern, Präsenz aufbauen, Nervosität regulieren.

Nachmittag

Am Nachmittag geht es los mit den eigenen Präsentationen. Das ist das Herzstück von The Business Stage. Die Präsentationen können einfach nur eine Rede ohne visuelle Unterstützung oder mit Slides sein.
Alle Teilnehmer:innen kommen dran. Beim Nachmittagsprogramm sind neben Marcus Josef Weiss auch David Ketter und ich anwesend.

Die Teilnehmer:innen präsentieren ihr Thema und anschließend beantwortet das Publikum, also die anderen Teilnehmer:innen und auch wir vom Team folgende Fragen: Was hat dir besonders gefallen? Was hat dich überrascht? Wovon hast du dir mehr gewünscht?

Bei diesen Feedbacks kommen dann solche Infos für die Teilnehmer:innen zum Vorschein wie: “Du bist während der Präsentation immer wieder einen Schritt zurück und dann wieder vorgegangen. Das lässt dich nicht so kompetent wirken, wie du im Grunde bist.” Oder “Du hast überraschenderweise nicht so sicher gewirkt bei der ganzen Einleitung deines Themas, aber als du zum Kern deiner Botschaft kamst, warst du auf einmal absolut souverän und beeindruckend. Das war total auffallend.“

Die Feedbacks sind ausnahmslos immer äußerst wertschätzend und immer auf Augenhöhe.

Nach den Präsentationen und den ausführlichen Feedbacks setzen wir uns wieder zusammen und reden nochmal über den Tag. Was war überraschend, was ist passiert, hat es geholfen, solche Themen. Bei diesem Abschlussgespräch schließen wir den Tag rund ab. Da sitzen dann Menschen zusammen, die gemeinsam an etwas gearbeitet haben. Ein sehr schöner Abschluss.

Nachbetreuung

Nachdem die Teilnehmer:innen gegangen sind, sitzen Marcus, David und ich noch zusammen und analysieren die einzelnen Performances. Es gibt ein eigenes Punktesystem für:

  • Stimme/Sprache/Verständlichkeit
  • Emotion/Energie/Publikumsbeziehung
  • Gestus/Körper/Bewegung im Raum
  • Expertise/Information/Fachlich rational
  • Storytelling
  • Dramaturgie/Struktur v. Story & Info

Daraus erstellen wir eine schriftliche Analyse, die jede/r Teilnehmer:in bekommt. Und ganz zum Schluss gibt es noch ein letztes Feedbackgespräch (Online) mit Marcus, bei dem man nochmal alles Revue passieren lassen kann und Empfehlungen bekommt, wie man besser wird.

Kurz erklärt: Storytelling bedeutet klare Figur, Konflikt, Auflösung. Dramaturgie heißt roter Faden, Wendepunkte, prägnanter Schluss. Stimme und Sprache meint Tempo, Artikulation, Stille/Pausen und was der Unterschied ist.

Die Teilnehmer:innen erhalten eine zwei- bis dreiseitige Analyse mit konkreten Empfehlungen für die Weiterentwicklung.

Für wen ist dieses Format nicht geeignet

Im Grunde hilft es immer, wenn man sich authentischer vor anderen Menschen bewegen kann. Selbstsicherheit hilft auch bei Netzwerkevents, wenn man dem Chef zufällig im Aufzug begegnet oder bei einem ersten Date mit der/dem Angebeteten.

Realistisch macht es keinen Sinn für Menschen, die nie in die Situation kommen jemandem etwas zu verkaufen. Wobei verkaufen auch dafür steht, firmeninterne Neuerungen zu präsentieren, einen Vortrag bei einer Konferenz zu halten oder ein Vorstellungsgespräch zu haben.

Wer nicht im Fokus steht, wird bei uns nicht glücklich, weil sie/er nicht weiß, wofür die mitgegebenen Übungen gemacht werden sollen.

Und keinen Sinn macht es für alle, die sagen „So was brauche ich nicht. Ich stehe ständig auf der Bühne und kann das.“ sind wir auch nicht die Richtigen.

Wir wollen niemanden zwangsbeglücken. Wobei ich dann schon auch gerne den Spitzensport als Beispiel erwähne. Kein Weltklasse-Sportler oder Team kommt ohne Training und Weiterentwicklung aus.

Für alle, die bis hierher gelesen haben, freue ich mich. Ihr seid diejenigen, die sich Gedanken über ihre eigene Wirkung machen. 

Wer noch mehr wissen will: Hier geht’ zu noch mehr Infos: martin@act2biz.com

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