Stefan Reichel

„Die Synthese zu finden zwischen Beziehung und Impact ist aus meiner Sicht nur in so einem Format möglich.“

Stefan Reichel, Geschäftsführer der Potential Profiling GmbH und das Gesicht von Thomas International in Österreich, arbeitet entlang des Employee Life Cycle und verbindet Daten mit einem sehr menschlichen Blick. Im Interview erzählt er, warum ihn The Business Stage mit Schauspielmethoden überzeugt hat, wie er seinen eigenen Erzählrhythmus wiedergefunden hat und weshalb die Trennung von körperlichem und inhaltlichem Bewegtsein seine Auftritte klarer macht. Ein Gespräch über Begeisterung, echten Kontakt und Wirkung, die bleibt.

thomas-profiling.at

Act2Biz: Du bist Geschäftsführer der Potential Profiling GmbH in Österreich. Wofür steht ihr konkret, für wen seid ihr die beste Wahl und woran messt ihr euren Erfolg?

Stefan Reichel: Wir sind das Team für thomas-International in Österreich, einem der größten Anbieter von Online-Potenzialanalysen weltweit. Wir stehen für ein professionelles, wissenschaftlich fundiertes Profiling, das Unternehmen in allen Schritten des Employee-Life-Circles dabei unterstützt, bessere Personalentscheidungen zu treffen, indem die richtigen Personen bei offenen Stellen einfach gewählt und gezielt entwickelt werden können. Daher sind wir die beste Wahl für alle Unternehmen, die entweder viele Einstellungen durchführen müssen oder intern die Mitarbeitenden datenbasiert fördern und halten wollen. Unser Erfolg lässt sich leicht messen: Wenn bei einer Nachbesetzung alle Beteiligten der Meinung sind, dass die Person gewählt wurde, die am besten passt – und das auch nach einigen Monaten! 

A2B: Wie bist du in diese Rolle hineingewachsen? Welche Stationen, Menschen oder Entscheidungen haben dich fachlich und menschlich am stärksten vorangebracht und warum?

Reichel: Ich bin sehr spontan zu dieser Rolle gekommen und war für meine Verhältnisse wenig vorbereitet. Zwar bringen meine Studien eine gute Fundierung für die inhaltliche Seite – aber die Führung eines Unternehmens und meiner fantastischen Mitarbeitenden hat dann doch einige Weiterbildungen, Coachings- und Mentoring-Stunden gebraucht. Am stärksten vorangebracht hat mich sicher der Austausch mit meinen Consultants, die schon viele Jahre Erfahrungen in dem Bereich hatten.

Stefan Reichel

A2B: Du hast dich sehr schnell zu einer Teilnahme an The Business Stage entschlossen. Was hat dich an The Business Stage wirklich gereizt?

Reichel: Ich folge in solchen Entscheidungen oft meiner Intuition. Mir war klar, dass ich bis jetzt ganz passable Präsentationsseminare besucht hatte – aber noch nie einen Workshop mit Schauspielerkunst. Da ich das immer schon mal machen wollte und davon ausgegangen bin, dass hier auch tiefer sitzende Themen aufkommen dürfen, habe ich gleich gebucht.

A2B: Mit welcher klaren Erwartung und welchem persönlichen Ziel bist du in den Tag bei The Business Stage gestartet? Woran merkst du am Ende für dich ganz eindeutig, dass es sich gelohnt hat?

Reichel: Meine Erwartung war einerseits, dass ich meine bevorstehende Keynote gut vorbereiten könnte, und andererseits, dass ich mit meinem inneren Prozess weiterkommen würde. Da beides konkret passiert ist, hat es sich wirklich gelohnt! 

A2B: Was hat dich auf der Bühne am meisten überrascht? Welche neue Stärke oder Einsicht zu dir selbst hast du entdeckt und was hast du unmittelbar angepasst?

Reichel: Überrascht hat mich auf der Bühne, dass ich einen ganz eigenen Rhythmus habe, wie meine Aufmerksamkeit zwischen inneren und äußeren Dynamiken wechselt. Diesen Rhythmus habe ich nach den Feedbacks angepasst und meinen “ursprünglichen” Stil des Erzählens wieder gefunden. Meine Stärke ist die Begeisterung – und die ermöglicht es mir, gut in Kontakt mit meinem Publikum zu kommen.

A2B: Welche Rückmeldung der anderen Teilnehmer oder der darstellenden Künstler hat dich am deutlichsten vorangebracht?

Reichel: Die wichtigste Rückmeldung war im Sinne der Professionalisierung meines Auftritts die Trennung von körperlichem und inhaltlichem Bewegtsein. Dadurch kann ich ruhig im Außen und lebendig im Inneren sein. Im Sinne meiner Persönlichkeitsentwicklung war die Rückmeldung wichtig, meinen authentischen Stil zu finden als Person – unabhängig von der Rolle.

A2B: Für wen ist The Business Stage aus deiner Sicht aktuell passend und warum?

Reichel: The Business-Stage ist für alle passend, die vor anderen Personen Verantwortung übernehmen – sei es in der Führung, auf der Bühne oder bei jeder Art von Präsentation. Die Synthese zu finden zwischen Beziehung und Impact ist aus meiner Sicht nur in so einem Format möglich. 

A2B: Was unterscheidet The Business Stage für dich grundlegend von klassischem Präsentationstraining? Welche eine Sache würdest du jedem Team sofort empfehlen, damit der Unterschied innerhalb einer Woche sichtbar wird?

Reichel: Der Unterschied liegt in der Kombination aus verschiedenen methodischen Zugängen, wie sie nur die Schauspielkunst anbieten kann: Mich als ganzer Mensch involviert zu erleben und mit den Themen arbeiten zu können, die im Präsentwerden aufkommen. Das ist transformativ, und nicht nur ein Feinschliff meines Auftretens. Würde ein Team in dieser Weise an der Zusammenarbeit arbeiten wollen, dann würde ich empfehlen, miteinander auf die Bühne zu gehen und das Wechselspiel der Kräfte gestalten zu lernen, die aufkommenden Ängste zu überwinden und gemeinsam gute Formen des Umgangs zu finden.

A2B: Wenn du in sechs Monaten auf heute zurückblickst, worauf achtest du ganz konkret und woran weißt du, dass du das von The Business Stage mitgenommen hast?

Reichel: Ich achte darauf, wie sehr ich im Kontakt bin mit anderen. Das ist das wichtigste für mich – auf der beruflichen Bühne, und auf der Bühne des Lebens 🙂 

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